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Rosenrezepte

 


Die Rose hat seit jeher den Menschen fasziniert, Maler inspiriert und Dichter zu epischen Werken angeregt. Sie gehört botanisch zu der für Laien unüberschaubaren Familie der Rosengewächse, zu der über 2000 Pflanzenarten zählen, von denen einige für den Menschen als Nutzpflanze unentbehrlich geworden - man denke nur an Kern-, Stein- und Beerenobst.

 

Von den eigentlichen Rosen soll aber dieser Text hier handeln:

 

So ganz einfach sind sie ja nicht, diese Königinnen der Blumen, sie wollen gehegt und gepflegt werden, man muss den Boden vorbereiten, richtig gießen, düngen und schneiden.... da dies aber kein Gärtnerkurs werden soll, widmen wir uns lieber den schönen Seiten der Rose -- Dem Genuss.

 

Im Frühling und Sommer blüht es nicht nur im Garten, sondern auch schon mal auf dem Teller.  Und das nicht nur am Tellerrand... Blumen im Essen, das sieht toll aus und schmeckt. Schon unsere Großmütter nutzten den Garten als Nutzgarten und die Blumen nicht nur für das Auge. Angebaut wurde alles für den eigenen Bedarf, was man nicht gleich verwenden konnte wurde eingeweckt, gesäuert, versaftet oder getauscht, eingekellert oder kandiert....

Sie schnipselten Gänseblümchen in den Wildkräutersalat oder die Suppe, färbten mit Ringelblumenblüten die Butter gelb, stellten Löwenzahnhonig her, sammelten Brennnesseln für Salat, würzten mit Kapuzinerkresse und verzierten Torten mit kandierten Veilchen und Rosenblüten. Neben den bekannten essbaren Blüten wie Kapuzinerkresse oder Borretschblüten eignen sich auch Duftgeranien (Pelagonien). Sie duften nach Bananen oder Stiefmütterchen, schmecken nach Kaugummi. Auch mit Nelken und Ringelblumen lassen sich wunderbare Gerichte zaubern. Zudem eignen sich alle Blüten von Kräutern für die Blütenküche (Borretsch, Majoran, Rucola).

 

Wer heute schnell "Essbare" Blüten möchte, sollte wissen, dass sich der Handel darauf eingestellt hat und es fertige Samenmischungen für Essbare Blüten günstig zu kaufen gibt.

 

Auch Rosen geben vielen Speisen den besonderen Pfiff. Sie werden als Heilpflanzen genutzt, seit es Menschen gibt. Ihre ältesten Spuren sind 40 Millionen Jahre alt. In China, im Ayuryeda Indiens, im alten Persien, Griechenland und Rom ist die wilde Rose bereits seit Jahrtausenden im Arzneischatz enthalten. Die Perser waren große Kenner der Rosen und verstanden die Kunst, sie zu veredeln. Bereits im achten Jahrhundert nach Christus blühte hier der Handel mit Rosenöl und Rosenwasser.

 

Einige der alten überlieferten Rezepte möchte ich Euch hier vorstellen und Euch einige Verwendungsmöglichkeiten zeigen, auf die man vielleicht nicht auf Anhieb beim Begriff "Rose" kommt.

 

Am besten geeignet für diese Zwecke sind kräftig riechende Arten, aber auch Verzehrgeeignet müssen sie sein!

 

Favoriten für Lebensmittelzwecke sind für mich eindeutig die Konditorrose (nicht umsonst der Name!) - Rosa gallica ´Conditorum`, aber auch andere Gallica-Rosen, sowie Damaszener-Rosen, Zentifolien und Moosrosen. Es ist ja wichtig, dass die Rose nicht nur duftet, sondern auch ihr Aroma abgibt. Das heißt Geschmack und auch Duft!!

 

 

andere besondere Arten in Farbe oder Geschmack sind:

Blutrot: Erotika, Duftbella

Leuchtendrot bis Lachs: Herzog v. Windsow, Sympathie, Duftwolke

Rosa: Carina, Pariser Charme

Gelb: Gloria Dei, Sutter´s Gold

Weiß: Edelweiß, Schneewittchen, Pascali

Blau: Shocking Blue, Mainzer Fastnacht, Silver Star

 

Rosenblüten möglichst früh morgens pflücken. Sonne vermindert Duft und Aroma. Für eine schöne Farbe sorgen kräftig rote Sorten wie z.B. "Sympathie". Zwei von diesen Exemplaren im Garten sichern nach zwei Jahren Rohstoffe für viele Rosenrezepte. Nachfragen beim Händler ob die jeweilige Rosenart verzehrfähig ist!! Bei einigen Arten steht es dabei: "nicht für den Verzehr geeignet", aber wo nix steht, BITTE nachfragen.

 

 

Was macht man nun mit den Rosen? Außer sie anzuschauen und daran zu riechen?

Man kann sie z.B. zu Naschwerk verarbeiten, für kosmetische Zwecke verwenden, damit Basteln, Collagen herstellen und andere nützliche Dinge, einige möchte ich Euch gerne hier vorstellen:

 

Wichtiger Hinweis: Die Pflanzen, die Sie für die Küche verwenden, dürfen natürlich nicht mit Pflanzenschutzmittel (Pestiziden) belastet sein! Und der etwas bittere schmeckende Blütenboden lässt sich mit einer sauberen Haushaltsschere beseitigen.

 

 

Essbare Zubereitung

Konservieren lassen sich die Blüten in Zucker, Öl oder Butter oder in dem man sie kandiert.

Blüten-Eiswürfel verzieren Getränke und Cocktails. So steht auch in der Winterzeit dem Rosengenuss nichts im Wege.

 

Warum nimmt man manchmal frische Blüten und manchmal getrocknete?

Um einen Auszug zu machen braucht man die Inhaltsstoffe, diese werden an den Alkohol oder an die Trägeröle abgegeben, dann ausgesiebt. Im Trägerinedium verbleibend könnten sie gären oder schimmeln und so Gifte produzieren oder andere Stoffe die das Produkt verderben. Für Dekorationszwecke nimmt man deswegen meist getrocknete Blüten oder man wählt die Konzentration des Produktes so, dass keinerlei Keime entstehen können (Zucker oder Alkohol).

 

 

 

Rosenblütenmarmelade

 

Rosenblüten (nur Graham Thomas, Prospero oder Gertrude Jekyll) ungefähr zwei bis drei gute Hände voll

3/4 l Wein (kann schon etwas richtig gutes sein)

1/4 l Wasser

1 kg Gelierzucker

1 Spritzer Zitronensaft

Gläser

Rosenblüten als Deko

Rosenblüten in großen Topf geben, Wein und Wasser zugeben. 24 Stunden ziehen lassen, abseihen der Blüten (Blüten nochmals ausdrücken). Aufkochen des Blütenweins, Zucker zugeben und einen Spritzer Zitronensaft, 2 Minuten kochen lassen und dann in Gläser abfüllen. In die Gläser vorher einige der Rosenblüten geben, sieht schöner aus. Ohne Deckel erkalten lassen, zuschrauben - fertig.

© 2005 by Blaze

 

 

Rosenmarmelade

 

für 3 Gläser á ca. 100ml

250g rote Rosenblüterblätter

1 kg Puderzucker

 

Die Rosenblütenblätter (essbar!) verlesen, nur unbeschädigte Blätter verwenden, dann waschen und gut trockentupfen. Die Blätter mit dem Puderzucker auf einem Backbrett mischen. Mit einem Nudelholz solange darüberrollen, bis auf den Rosenblättern und dem Zucker eine zähflüssige Masse geworden ist. In sorgfältig mit kochendem Wasser ausgespülte, kleine Gläser füllen und sofort luftdicht verschließen.

 

Als Variationen kann man auch gelbe oder weiße Rosenblütenblätter verwenden.

 

 

Rosen-Holunder Gelee

 

750g Holundersaft

250g Rosensaft

3 Zitronen

1200g Gelierzucker

1 Päckchen Vanillinzucker

1 Gläschen Rosenlikör

 

Den Holundersaft bereitet man aus 2/3 Holunderbeeren und 1/3 Äpfeln im Entsafter zu.

Den Holundersaft mit dem Rosensaft in einen Kochtopf geben.

Den Saft aus drei Zitronen, den Gelierzucker und den Vanillinzucker hinzugeben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. 5 Minuten kochen lassen.

Den Topf von der Kochstelle nehmen und den Rosenlikör hineinrühren. Sofort in Gläser geben und verschließen.

 

© 2005 by Frau Hedwig Dickhaut, Rosenfreundeskreis Dortmund

 

 

Rosenquark mit Erdbeer-Mus

 

1 Zitrone (unbehandelt)

3 EL Duftrosenblätter (möglichst in unterschiedlichen Farben)

250g cremiger Sahne-Quark

1/2 Becher Sahne 30% Fett

1 Päckchen Sahnesteif

200g Erdbeeren

25g Zucker

etwas Zitronensaft

1 Zweig Zitronenmelisse (abgebraust und trockengeschüttelt)

 

Die Zitronen waschen, die Schale abreiben und die Frucht auspressen. Sahne mit  Sahnesteif steif schlagen und mit dem Quark verrühren. Bei Bedarf mit Rosengelee oder Rosenzucker zuckern. Den Zitronenabtrieb und -saft dazugeben und mit dem fein geschnittenen Rosenblättern vorsichtig unter die  Quarkmasse heben. Für das Erdbeer-Mus die gespülten und geputzten Erdbeeren mit dem Zucker und Zitronensaft pürieren. Den Rosenquark auf Tellern anrichten, das Erdbeer-Mus darüber geben und mit glasierten Rosen dekorieren.

 

 

Amönenburger Rosenkugeln

 

200g eingelegte Rosenblätter (entweder in Brandwein oder in Rosenlikör)

400g Marzipan

250g Sommerhonig

150g Dinkel, Vollkornschrot Stufe 1

200g süße Mandeln

100g Haselnüsse

200g Raspelschokolade

Die eingelegten Rosenblütenblätter und den Honig in eine Küchenmaschine geben und solange durchrühren, bis die Blütenblätter zerkleinert sind. Das Marzipan in kleinen Stückchen hinzufügen und kräftig durchkneten lassen. Dann den Dinkel, die feingemahlenen Nüsse und Mandeln untermischen und alles gut durchkneten lassen. Den Teig aus der Küchenmaschine nehmen, zu einem Kloß formen und in einem Gefrierbeutel gut verschlossen für 24 Stunden in den Kühlschrank legen. Dann ist der Teig gut durchgezogen und kann zu Kugeln geformt werden. Man setzt sie auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist und trocknet sie an einem luftigen Ort. Will man sie bald verbrauchen, kann man sie vorsichtig im Backofen bei 50 Grad trocknen.

© 2005 by Fraú Hedwig Dickhaut, Rosenfreundeskreis Dortmund

 

 Gebackene Rosen

Aus 80 g Mehl, 250ml Wasser und etwas Salz einen glatten Teig rühren.  2-3  Eidotter und 1/8 l trockenen Weißwein dazugeben, gut verquirlen. Das geschlagene Eiweiß darunterziehen. 16 Rosenblüten säubern, durch den Teig ziehen und in dem heißem Fett ausbacken. Anschließend mit Zucker bestreuen und servieren.

 

    Eine Traumtorte mit Rosen

 "WDR Gartengeschichten" konnte den Drei-Sterne-Koch Jean Claude Bourgueil aus Kaiserswerth gewinnen, eine Torte zu kreieren, die traumhaft aussieht, lecker schmeckt und zudem leicht nachzumachen ist. Die Zutaten sind überall erhältlich. Konzipiert ist sie als Hochzeitstorte, aber sie verschönert auch jedes andere Fest. Jean Claude Bourgueil hat dem WDR sein persönliches Rezept zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

Für den Biskuitboden:

12 Eigelb

6 Volleier

9 Eiweiß

380 g Zucker

150 g Mandelgrieß

150g Weizenpuder

40 g Vanillezucker

Prise Salz

 

Den Zucker in einem Topf bei geringer Wärmezufuhr langsam flüssig werden lassen. Achtung: Zucker darf nicht karamellisieren! Anschließend mit Eigelb, Volleiern, Weizenpuder, Mandelgrieß und Vanillezucker verrühren. Eiweiß schlagen und vorsichtig unter den Teig rühren. Eine Prise Salz dazu geben. Masse auf 2 Backbleche verteilen und bei 180 Grad Celsius ca. 10 Minuten backen.


Buttercreme:

12 Eigelb

12 Volleier

600 g Zucker

850 g Butter

ca. 1 TL Rosenwasser (in der Apotheke erhältlich)

rosa Lebensmittelfarbe

 

Zucker ebenfalls flüssig werden lassen und mit Eiern verrühren. Anschließend mit weicher Butter und Rosenwasser verrühren. Zum Schluss nach und nach so viel Lebensmittelfarbe hinzugeben, bis die Buttercreme die gewünschte Farbe hat.


Tränke:

100 g Zucker

500 ml Wasser

Kirschwasser

Rosenwasser

 

Den Zucker im Wasser auflösen. Anschließend je nach Geschmack etwas Kirsch- und Rosenwasser hinzufügen. Nicht zuviel: Der Geschmack soll nur angedeutet sein.

Rotes Gelee:

250 g Wasser

250 g Zucker

3 Blätter Gelatine

rosa Lebensmittelfarbe

Wasser mit Zucker vermischen und langsam in einem Topf warm werden lassen. Die Gelatine darin auflösen und schließlich mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Wahlweise können Sie auch einfach roten Tortenguss nehmen.

Der erste Biskuitboden dient als Basis für die Torte. Am besten setzen Sie ihn in eine rechteckige Form, damit Sie die Torte entspannt schichten können, ohne dass etwas heraus- oder hinunterfällt. Bestücken Sie den Boden üppig mit ganzen Erdbeeren. Anschließend verteilen Sie die Buttercreme gleichmäßig darüber. Legen Sie nun den zweiten Boden auf. Dieser wird vorsichtig mit der Tränke beträufelt. Nehmen Sie nicht zu viel, damit der Boden nicht durchweicht. Über die zweite Biskuitschicht kommt nun das passend ausgerollte rosa Marzipan. Auf das rosa Marzipan kommen zum Abschluss schöne rote Rosenblätter. Beträufeln Sie jedes Rosenblatt am unteren Ende mit ein wenig Gelee und setzen Sie es dann auf die Torte. Dicht an dicht, vergleichbar mit dem Verteilen von Früchten auf einem Obstkuchen. Ihre Rosentorte ist fertig. Guten Appetit!

Wer mag, kann die Torte dann noch mit Blüten dekorieren. Wir empfehlen: Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Pelargonie, Fuchsie, Lavendel und natürlich Rosen.

© by WDR Fernsehen (http://www.wdr.de/tv/tour/liebeundtriebe.phtml)

 

 

 

 

Rosenlikör I

 

200 Gramm stark duftende Rosenblütenblätter
150 Gramm Zucker
3/8 Liter Korn
5 cl Weinbrand

Von den frisch gepflückten Rosenblütenblättern die bitteren Stielansätze entfernen. Die Blätter in eine Porzellanschüssel legen und mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, so dass sie knapp bedeckt sind. Zugedeckt 12 Stunden ziehen lassen. Das Rosenwasser in einem Topf seihen und den Zucker dazugeben. Unter ständigem Rühren erhitzen, den Topf vom Feuer nehmen. Wenn die Flüssigkeit erkaltet ist, Korn und Weinbrand unterrühren. Den Likör in Flaschen füllen, gut verschlossen etwa 4 Wochen kühl und trocken lagern.

 

 

 

Rosenlikör II
 


1 Flasche (750ml) Weizenkorn 32%ig
1-2 Esslöffel Lindenblütenhonig oder 80 g weißer Kandiszucker
2 Handvoll Rosenblütenblätter
 


Eine saubere Flasche (1Liter) mit Rosenblättern füllen und mit Korn aufgießen. Zum Schluss den Honig bzw. den Zucker zugeben. Gut verschlossen zwei Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Die Blüten können im Likör bleiben, wer das nicht mag in eine neue saubere Flasche abseihen. Kühl lagern, mindestens 6 Monate haltbar.

 

 

 

Rosenlikör III

 

Blütenblätter von 15 Duftrosen
3/4 l weißen Rum
150 g Kandiszucker (weiß oder braun)
1/2 Vanillestange
 


Zubereitung:
Die Blütenblätter vorsichtig waschen und abtropfen lassen.

Die Rosenblätter, den Kandiszucker, die Vanillestange und den weißen Rum in ein verschließbares Gefäß geben und an einen warmen Ort stellen.

Nach ungefähr 3 Wochen die Rosenblätter abseihen.

Tipp: Anstelle von Rum kann man auch einen klaren Korn verwenden.

© by Frau Hedwig Dickhaut, Rosenfreundeskreis Dortmund

 

 

 

Rosenlikör IV

 

75 g rote Blütenblätter duftender Rosen

250 ml Wodka

375 g Zucker

 

Die Rosenblätter sorgfältig verlesen, beschädigte nicht verwenden. Dann waschen, trocknen und in eine Flasche füllen. Mit dem Wodka übergießen. Die Flasche verschließen und etwa 14 Tage bei Zimmertemperatur dunkel gestellt stehen lassen. Danach den Zucker mit 500ml Wasser zu Sirup verkochen und erkalten lassen. Den Rosenwodka mit der Zuckerlösung vermischen, durch ein sauberes Leinentuch gießen in in Flaschen füllen. Nach einigen Wochen Lagerzeit ist der Likör genussfertig.

 

                                                              

 

Rosen-Hagebutten-Likör

 

500g Hagebutten

250g Rosenblüten, vorzugsweise Duftrosen

150g Kandiszucker

700ml Schnaps (Obstler oder Doppelkorn)

 

Man gibt die gewaschenen, abgetropften und zerkleinerten Hagebutten (mit Kernen) und die restlichen Zutaten in ein verschließbares, ausgekochtes Glas und lässt es verschlossen  4-6 Wochen an einer warmen Stelle stehen. Täglich durchschütteln. Anschließend filtriert man  und lässt den Likör noch einige Zeit stehen.

Lange haltbar, er reift nach.

Wer mag kann den Likör auch durch Zugabe von Gewürzen wie : Nelken, Zimt, Vanillestangen oder auch Mandeln oder  Orangen verfeinern.

 

 

 

Erdbeer-Rosen-Bowle

1 Flasche Rose-Wein oder Weißwein
100 g gezuckerte Erdbeeren
1 Handvoll Rosenblütenblätter (Duftrose)
1 Flasche Sekt (Rose~ oder Weiß~)
 


Früchte und Blüten abbrausen und putzen, Stängel und alle grünen Teile entfernen. Früchte und die Blütenblätter in ein Bowlengefäß geben, den Wein zugeben und etwa eine Stunde ziehen lassen. Anschließend mit gekühltem Sekt auffüllen.

 

 

Rosenbowle

 

20 Duftrosenblätter

1 Flasche trockener Weißwein

2 Schnapsgläschen Rosensirup oder Rosenwasser

150 g Rosenzucker

½ Vanillestange

1 Messerspitze Zimt

Saft von zwei Orangen

1 Flasche Sekt

1 Flasche Selters

 

Zubereitung:
Rosenblütenblätter, Rosensirup und -zucker, Vanille und Orangensaft in ein Gefäß füllen und mit dem Weißwein aufschütten. Die Rosenbowle für 2-3 Stunden zugedeckt ziehen lassen. Anschließend in ein Bowlegefäß abschütten und mit Sekt und Selters aufgießen. Mit frischen Duftrosenblättern dekorieren. Eine herrliche spritzige Sommerbowle. PS: auch im Winter mal ausprobieren? Rosenblätter lassen sich einfrieren! Was meint ihr wie gestaunt wird wenn es z.B.  zu Sylvester eine Sommerbowle gibt?

 


                      

Rosenschnaps

 

Eine Handvoll von duftenden Rosenblüten (120-150 g) locker in einen breiten Topf legen, 50-100 g Kristallzucker darauf geben; 125ml klaren Schnaps (35%ig) zugeben, Deckel darauf und an einem dunklen Ort 30 Tage lang stehen lassen. Durch ein Sieb geben und in eine saubere Flasche füllen.
Der Likör kann "on the rocks" auf Eis oder mit Soda getrunken werden; für einen frisch-fruchtigen Beigeschmack eine Zitronenscheibe zugeben.

 

 

Rosenessig I 


750 ml Obst- oder Weißweinessig
ca. 50 g frische, duftende Rosenblätter

Eine Flasche dicht mit sauberen, unbeschädigten Rosenblütenblättern füllen und anschließend den Essig aufgießen. Ca 8 Wochen an einen schattigen, zimmerwarmen Platz stellen. Danach abfiltern..
Der Essig ist ca. 1 Jahr haltbar. Kühl und dunkel lagern.
 

 

Rosenessig II

 

40g getrocknete Blütenblätter von roten Rosen

500ml Weißwein-Essig

 

Die Blütenblätter verlesen, abspülen und trockentupfen. Den Essig in ein verschließbares Glas geben, die Rosenblätter zufügen. Etwa 10 Tage verschlossen an einem warmen Ort ziehen lassen. Jeden Tag etwas schütteln. Nach den 10 Tagen durch einen Kaffeefilter gießen und in eine Flasche abfüllen. Dunkel aufbewahren.

Tipp: Rosenessig kann wie normaler Essig in der Küche verwendet werden. Mit Wasser verdünnt eignet er sich aber auch zur Körperpflege und als Gurgelwasser bei Halsschmerzen. Dazu nimmt man 2 EL Rosenessig auf 1 Glas lauwarmes Wasser.

 

 

Rosenblütenkonzentrat

  • 500 g Rosenblütenblätter

  • -- ungespritzt, duftend

  • 750 g Zucker

  • 2 Zitronen; Saft

Zubereitung

In ein passendes Einkochglas die Rosenblütenblätter abwechselnd mit dem Zucker einstreuen und fest zusammendrücken. Den Zitronensaft darüberträufeln und das Glas gut verschlossen etwa 10 Tage an einen sonnigen Platz stellen.
Danach den Inhalt durch ein gebrühtes Nesseltuch giessen, die Blütenblätter auspressen und den Saft in eine Flasche füllen. Die gut verschlossene Flasche in ein Wasserbad stellen und 20 Minuten bei 85 Grad pasteurisieren. Abkühlen lassen und gut verschlossen aufbewahren.
Verwendung: Nacharomatisieren von Rosenwasser, für Bowlen, für Backwaren.

 

Copyright © Quelle unbekannt, aber ein wichtiger Hinweis: bei Herstellungen für den Lebensmittelbereich immer absolut sauber, Hygienisch und sorgsam arbeiten...Lebensmittelvergiftungen oder Bakterien sind nicht wirklich angenehm!!

 

  • Rosenzucker I

  • 700 g Zucker

    50 g gehackte Rosenblätter (unbehandelt)

    Zubereitung:
    Die Rosenblätter fein hacken und mit dem Zucker vermischen. Den Rosenzucker in ein verschließbares Glas geben und dunkel stehen lassen. Nach einer Woche hat sich das Rosenaroma im Zucker entfaltet und verfeinert und aromatisiert Gebäck, Desserts, Süßspeisen oder Tee.

     

     

    Rosenzucker II


    Die duftenden Blüten der Wildrose (Rosa canina) werden am Vormittag gesammelt. (nach abtrocknen des Morgentaus, vor der Mittagshitze und nicht bei Regen)

    100 g frische Wildrosenblätter
    100 g Zucker
    2 Päckchen Vanillezucker (besser etwas Mark einer Vanillestange)

    Blätter trocknen lassen, dann zermörsern oder mit dem Mixer zerkleinern, mit dem Zucker und der Vanille vermischen.
    Lecker für den Tee.

     

     

    Rosenhonig


    100g saubere und unbeschädigte Rosenblütenblätter in 500ml kaltes Wasser aufstellen  zum kochen bringen. 15 Min. kochen lassen und weitere 15 Min. ziehen lassen. Abseihen und 750 g naturreiner Honig unterrühren. In Gläser füllen und verschließen. Bald verbrauchen.

    © 2005 by Elokin

     

    weitere Rosenrezepte siehe: Rezepte für die Schönheit / Rosenrezepte

     

     

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